Glossar

Wir führen nicht jedes Modell am Markt, sondern die Grundtypen einer zeitlosen Garderobe. Hier steht, woran man sie erkennt, wozu sie passen und aus welchen Stoffen sie sind. Was mit was zusammengeht, zeigt der Leitfaden.

Schuhe

Penny-Loafer

Slipper ohne Schnürung mit einem Sattelriemen quer über dem Blatt, in den ein kleiner Schlitz geschnitten ist. Gebaut wie ein Mokassin: Das Vorderblatt ist mit einer sichtbaren Naht rund um die Spitze eingesetzt. In dunkelbraunem Wildleder passt er zu Chino, Gabardine und Fresco, in schwarzem Glattleder auch zu grauer Wollhose und Sakko. Der Name wird meist auf die Gewohnheit zurückgeführt, eine Münze in den Schlitz zu stecken.

  • Penny-Loafer Wildleder dunkelbraun
  • Penny-Loafer Glattleder schwarz

Tassel-Loafer

Loafer mit zwei kleinen Lederquasten, die an einer um den Schaft geführten Schnur auf dem Blatt sitzen. Die Quasten machen ihn etwas verspielter als den Penny-Loafer, er bleibt aber ein Schuh für Stoffhosen. Wildleder in Braun passt zu Flanell, Fresco und einem Navy-Sakko. Verbreitet ist er vor allem in der amerikanischen Herrenmode.

  • Tassel-Loafer Wildleder braun

Horsebit-Loafer

Loafer mit einer Metallspange in Form einer Pferdetrense quer über dem Blatt. Die Spange ist ein deutliches Erkennungszeichen; die Form geht auf Gucci zurück. In schwarzem Glattleder passt er zu grauer oder anthrazitfarbener Wollhose. Zu Jeans wirkt er schnell zu betont.

  • Horsebit-Loafer schwarz

Belgian Loafer

Sehr weicher, leichter Slipper mit einer kleinen Schleife auf dem Blatt und einer dünnen, biegsamen Sohle. Er ist weniger robust als ein gewöhnlicher Loafer und gehört in den Sommer: zu Leinenhose, Chino und offenem Hemd. Benannt ist er nach dem New Yorker Geschäft Belgian Shoes; gefertigt wird er traditionell in Belgien.

  • Belgian Loafer Wildleder navy

Venetian-Loafer

Loafer ganz ohne Riemen, Quaste oder Spange – nur Blatt, Naht und Schaft. Dadurch ist er sehr zurückhaltend und lässt sich zu fast jeder Hose zwischen Leinen und Wolle tragen. In Wildleder wirkt er sommerlich und weich, in Glattleder formeller.

  • Venetian-Loafer Wildleder taupe

Driving-Mokassin

Weicher Mokassin, dessen Sohle aus Gumminoppen besteht, die oft bis über die Ferse reichen. Gedacht war er zum Autofahren; für lange Wege auf Pflaster nutzen sich die Noppen schnell ab. Er gehört zu Leinenhose, Chino und Shorts im Sommer, ohne Socken oder mit unsichtbaren Füßlingen. Zu Wollhose und Sakko ist er zu lässig.

  • Driving-Mokassin cognac

Chelsea Boots

Knöchelhohe Stiefelette ohne Schnürung, mit elastischen Einsätzen an beiden Seiten und meist einer Schlaufe an der Ferse. Die glatte, schlanke Form macht sie zu einem der wenigen Stiefel, die auch zu Wollhose und Sakko passen. Dunkelbraunes Wildleder geht zu Flanell, Jeans und Cord. Die Hose sollte schmal genug sein, um ohne großen Knick auf dem Schaft aufzuliegen.

  • Chelsea Boots Wildleder dunkelbraun

Chukka Boot

Knöchelhoher Schnürschuh mit offener Schnürung und nur zwei oder drei Ösenpaaren, meist aus Wildleder. Eine Variante mit Kreppsohle ist als Desert Boot bekannt. Er ist lässig und passt zu Jeans, Chino und Cord, auch zu einem Overshirt oder Strick. Zu Kammgarn und Anzug ist er zu leger.

  • Chukka Boot Wildleder sand

Derby

Schnürschuh mit offener Schnürung: Die Seitenteile mit den Ösen sind auf das Vorderblatt aufgenäht und stehen beim Schnüren leicht ab. Dadurch passt er sich unterschiedlichen Füßen gut an und wirkt etwas kräftiger als der Oxford. Er ist vielseitig – von Flanell und Sakko bis Chino und Jeans. In dunkelbraunem Glattleder passt er zu vielen Anlässen.

  • Derby Glattleder dunkelbraun

Oxford

Schnürschuh mit geschlossener Schnürung: Die Seitenteile mit den Ösen sind unter dem Vorderblatt eingenäht und schließen sich beim Schnüren bündig. Das ergibt eine glatte, schlanke Form; er ist formeller als der Derby. Schwarz ist er der Schuh zum dunklen Anzug, zu Jeans passt er nicht. Nicht zu verwechseln mit dem Oxford-Gewebe für Hemden.

  • Oxford-Schnürschuh schwarz

Budapester

Schnürschuh mit Flügelkappe und Lochverzierung über das ganze Oberleder (Vollbrogue), meist mit kräftiger Sohle und leicht hochgezogener Spitze. Lochmuster stammen vom robusten Landschuh; entsprechend gehört der Budapester eher zu Flanell, Cord und Tweed als zum dunklen Anzug. Der Name verweist auf die Schuhmachertradition in Budapest.

  • Budapester braun

Leder-Sneaker

Flacher Sneaker aus glattem Leder mit umlaufender Gummisohle, ohne Logos oder Kontrastdetails. In Weiß macht er Chino, Jeans und auch eine Wollhose bewusst lässig. Er wirkt nur, solange er sauber ist – Leder lässt sich abwischen und pflegen.

  • Sneaker weiß

Wildleder-Sneaker

Schlichter Sneaker aus Wildleder: matter und weicher als der weiße Leder-Sneaker und weniger auffällig. In Grau oder Braun passt er gut zu Wollhosen, Flanell und Strick. Vor dem ersten Tragen imprägnieren, dann verträgt er auch leichten Regen.

  • Wildleder-Sneaker grau

Segelschuh

Mokassin-Konstruktion mit umlaufendem Lederband als Schnürung, meist aus geöltem Glattleder, mit heller Gummisohle mit feinen Lamellen, die auf nassem Deck greift. Ursprünglich für das Boot gemacht, ist er heute ein Sommerschuh für Chino, Leinenhose und Shorts, ohne Socken oder mit Füßlingen. In Braun oder Navy wirkt er ruhig; zu Wollhose und Sakko ist er zu lässig.

Oberteile

Oxford-Hemd

Hemd aus Oxford-Gewebe, meist mit Button-down-Kragen, dessen Spitzen am Hemd festgeknöpft sind. Der Stoff ist fester und etwas körnig, das Hemd darf offen über der Hose und mit aufgekrempelten Ärmeln getragen werden. Es passt zu Chino, Jeans und Flanell, unter einem Sakko ohne Krawatte oder mit Strickkrawatte. Den Button-down-Kragen führt man auf den Polosport zurück, wo die Spitzen nicht flattern sollten.

  • Oxford Button-down weiß
  • Oxford Button-down hellblau

Popeline-Hemd

Hemd aus Popeline: glatt, dicht und fein, mit einem Kragen, der eine Krawatte trägt, etwa dem weit gespreizten Haifischkragen. Es gehört in die Hose und ist formeller als Oxford- oder Chambray-Hemd. Weiß oder hellblau passt es zu Anzug, Sakko und Wollhose. Zu Jeans und Sneakern wirkt es schnell wie ein Bürohemd am falschen Ort.

  • Popeline-Hemd weiß

Chambray-Hemd

Hemd aus Chambray, das von Weitem wie leichter Denim aussieht. Es ist lässig, aber weicher und leichter als ein Jeanshemd und das ganze Jahr tragbar. Hellblau passt es zu Chino, Gabardine und dunkler Jeans – zur Jeans lieber mit deutlichem Unterschied im Blauton. Unter einem Wollsakko bricht es die Formalität angenehm.

  • Chambray-Hemd hellblau

Kubakragen-Hemd

Hemd mit einem flachen, offenen Reverskragen ohne Kragensteg und einem geraden Saum, gemacht für außerhalb der Hose. Meist aus Leinen, Baumwolle oder Viskose, kurzärmlig und für warme Tage. Es passt zu Leinenhose, Chino und Loafer oder Driving-Mokassin. Zu Sakko und Wollhose ist es zu sommerlich-leger.

  • Kubakragen-Hemd Leinen salbei

Stehkragen-Hemd

Hemd, das nur den Kragensteg hat und keine Kragenspitzen; im Englischen Band Collar. Ohne Krawatte gedacht, wirkt es reduziert und ruhig. Aus Leinen ist es ein Sommerhemd zu Leinenhose und Chino, auch unter einem leichten, ungefütterten Sakko.

  • Stehkragen-Hemd Leinen weiß

Polo

Kurzarm-Oberteil mit Hemdkragen und kurzer Knopfleiste mit zwei oder drei Knöpfen. Klassisch ist es aus Piqué und stammt aus dem Tennis; glattere Jersey-Varianten wirken etwas ruhiger. Es ist die smartere Stufe über dem T-Shirt und passt zu Chino, Leinen und Fresco, im Sommer auch unter einem ungefütterten Sakko. Der Kragen sollte fest genug sein, um nicht flach zu fallen.

  • Polo weiß
  • Polo schwarz
  • Polo navy
  • Piqué-Polo weiß

Strickpolo

Polo aus Strick statt Jersey – aus Baumwolle für den Sommer oder aus Merino für die kühleren Monate. Es gibt ihn mit Knopfleiste oder mit offenem Kubakragen, kurz- oder langärmlig. Langärmlig ersetzt er im Herbst das Hemd, auch unter dem Sakko. Er passt zu Wollhose, Chino und Loafer.

  • Strickpolo Kubakragen ecru
  • Strickpolo langarm navy

Henley

Rundhals-Oberteil ohne Kragen, mit einer kurzen Knopfleiste. Aus Jersey oder feinem Rippstrick sitzt es zwischen T-Shirt und Pullover: lässiger als ein Pullover, angezogener als ein T-Shirt. Es passt zu Jeans, Cord und Chino, gut auch unter einem Overshirt.

  • Henley Merino schwarz

Rundhalspullover

Feinstrick-Pullover mit rundem Halsausschnitt, meist aus Merino. Er trägt sich über T-Shirt oder Hemd, mit dem Hemdkragen innen oder außen. In Grau, Navy oder Kamel passt er zu nahezu jeder Hose im Katalog, von Jeans bis Flanell. Er sollte an Schultern und Bündchen anliegen, ohne zu spannen.

  • Merino-Rundhals grau
  • Merino-Rundhals navy
  • Merino-Rundhals kamel

Rollkragen

Pullover mit hohem Kragen, der doppelt umgeschlagen am Hals anliegt. In feinem Merino trägt er sich flach unter dem Sakko und ersetzt dort Hemd und Krawatte. Er gehört in Herbst und Winter, zu Flanell, Wollhose und Mantel. Dunkle Töne wie Anthrazit oder Navy lassen sich leicht kombinieren.

  • Rollkragen Merino anthrazit

Funnel Neck

Pullover mit hohem Kragen, der nicht umgeschlagen wird, sondern wie ein Trichter etwas vom Hals absteht. Er liegt weniger eng an als der Rollkragen und wirkt dadurch etwas zeitgemäßer. Gerippt und aus Wolle oder Wolle-Kaschmir passt er zu Flanell, Cord und Jeans, unter einem Mantel oder einer Hemdjacke.

  • Stehkragen-Pullover hellbraun

Cardigan

Strickjacke, durchgehend zu öffnen, mit Knöpfen oder Reißverschluss. Sie ist eine weiche Lage über T-Shirt, Polo oder Hemd und kann in ruhigen Situationen ein Sakko ersetzen. Navy oder Grau passt zu Chino, Wollhose und Jeans. Der Name geht auf den britischen Earl of Cardigan zurück.

  • Zip-Cardigan navy

T-Shirt

Rundhals-Oberteil aus Baumwoll-Jersey. Ein schwerer, dichter Stoff fällt sauberer und zeichnet weniger ab als ein dünnes Shirt. Die Schulternaht sitzt auf der Schulterkante, die Ärmel liegen am Oberarm an. Weiß, Schwarz und Navy funktionieren solo, unter Sakko, Overshirt oder Cardigan.

  • T-Shirt weiß
  • T-Shirt schwarz
  • T-Shirt navy

Sweatshirt

Rundhals-Pullover aus Baumwoll-Sweat, meist Loopback mit Schlingen auf der Innenseite, mit Rippbündchen an Hals, Ärmeln und Saum. Es ist das Wochenend-Pendant zum Merino-Pullover. Grau meliert passt es zu Jeans, Chino und Cord, darüber ein Chore Jacket oder ein Mac.

  • Sweatshirt grau meliert

Hosen

Chino

Baumwollhose aus leichtem Köper (Twill), meist mit geradem oder leicht schmal zulaufendem Bein und schrägen Eingrifftaschen. Ursprünglich eine Militärhose, ist sie heute die lässige Basis zwischen Jeans und Wollhose. Beige, Sand oder Navy passen zu Polo, Oxford-Hemd, Strick und Loafer. Sie sollte ohne Falten an der Hüfte sitzen und nur leicht auf dem Schuh aufliegen.

  • Chino beige
  • Chino sand

Gabardine-Hose

Baumwollhose aus Gabardine: dichter, glatter und etwas schwerer als eine Chino, mit feinem, steilem Schräggrat. Sie wirkt eine Stufe angezogener und hält eine Bügelfalte besser. Taupe oder Oliv passt zu weißem Hemd, Navy-Strick und Loafer, auch zum Sakko.

  • Gabardine-Hose taupe
  • Gabardine-Hose oliv

Bundfaltenhose

Hose mit einer oder zwei Falten am Bund, die an Hüfte und Oberschenkel mehr Weite geben. Meist hat sie eine höhere Leibhöhe und wird in der Taille getragen; das Bein fällt dann gerade nach unten. Sie gehört zu Strick, Hemd und Sakko und braucht ein ruhiges Oberteil, das in der Hose oder kurz getragen wird.

  • Bundfaltenhose grau

Wollhose

Stoffhose aus Wolle, meist mit Bügelfalte. Je nach Garn und Bindung ist sie leicht und luftig wie Fresco und Hopsack oder warm und weich wie Flanell. Eine graue Wollhose ist die Grundlage für fast alles zwischen Strick und Sakko. Sie passt zu Loafer, Derby, Chelsea Boots und auch zu schlichten Sneakern.

  • Fresco-Hose mittelgrau
  • Hopsack-Hose navy
  • Flanell-Hose anthrazit
  • Flanell-Hose braun
  • Wide-Leg-Wollhose taupe

Jeans

Hose aus Denim, einem Baumwollköper mit indigoblauer Kette und hellem Schuss. Entstanden ist sie als Arbeitshose in den USA. Dunkel, ohne Waschung und mit geradem Bein passt sie zu Oxford-Hemd, Strick, Chelsea Boots oder Sneakern, auch unter einem Sakko. Siehe auch Selvedge-Denim.

  • Selvedge-Jeans indigo

Cordhose

Baumwollhose mit längs verlaufenden Rippen aus Flor; je schmaler die Rippen, desto feiner und ruhiger wirkt sie (Feincord). Sie ist weich und warm und gehört in Herbst und Winter. Braun oder Oliv passt zu Strick, Oxford-Hemd, Chukka Boots und Budapester.

  • Feincord-Hose braun

Leinenhose

Sommerhose aus Leinen oder einer Leinen-Baumwoll-Mischung. Reines Leinen ist besonders luftig und knittert sichtbar, die Mischung knittert weniger. Helle, gedeckte Töne wie Ecru oder Sand passen zu Polo, Kubakragen-Hemd und Loafer.

  • Leinen-Baumwoll-Hose ecru

Kordelzughose

Hose mit Kordelzug im Bund statt Gürtelschlaufen, meist aus Leinen. Sie ist für Urlaub und heiße Tage gedacht und braucht keinen Gürtel. Dazu passen Kubakragen-Hemd, T-Shirt, Strickpolo und Driving-Mokassin.

  • Kordelzug-Hose Leinen sand

Jacken

Sakko

Einreihige Jacke mit Revers, die ohne passende Hose getragen wird. Klassisch ist sie mit Schulterpolster, Einlage und Futter gebaut; ungefüttert und unstrukturiert fällt sie weicher und passt auch zu T-Shirt und Sneaker. Die Schulternaht endet auf der Schulterkante, der Ärmel lässt etwas Hemdmanschette sehen. Ein Navy-Sakko aus Hopsack passt zu grauer Wollhose, Chino und Jeans.

  • Sakko Havana navy
  • Sakko ungefüttert navy

Doppelreiher

Sakko mit überlappenden Vorderteilen und zwei Knopfreihen, meist mit spitzem Revers. Er wird geschlossen getragen und wirkt deutlich formeller als der Einreiher. Aus grauem Kammgarn passt er zu Wollhose, Hemd oder Rollkragen und schwarzen oder dunkelbraunen Schnürschuhen.

  • Doppelreiher-Sakko grau

Overshirt / Hemdjacke

Ein Kleidungsstück zwischen Hemd und Jacke: geschnitten wie ein Hemd, aber aus festerem Stoff wie Wolle oder Twill und dafür gedacht, über T-Shirt oder Strick getragen zu werden. Die Hemdjacke geht einen Schritt Richtung Sakko, unstrukturiert und oft mit Stehkragen. Beide sind eine weiche Alternative zum Sakko für Chino, Flanell und Jeans.

  • Hemdjacke Navy
  • Hemdjacke Sand
  • Woll-Hemdjacke Dunkelbraun
  • Overshirt Wolle navy

Chore Jacket

Gerade geschnittene Arbeitsjacke mit drei aufgesetzten Taschen, traditionell aus Baumwoll-Canvas oder Moleskin. Ihr Vorbild ist die französische Arbeitsjacke, klassisch in Blau. Sie ist robust und unaufgeregt und passt zu Jeans, Chino, T-Shirt und Sweatshirt. Für Wollhosen ist sie meist zu derb.

  • Chore Jacket oliv

Harrington

Kurze, leichte Jacke mit Stehkragen und Knopfriegel, Raglanärmeln und Strickbündchen an Saum und Ärmeln, klassisch mit kariertem Futter. Das Vorbild ist die G9 des britischen Herstellers Baracuta. Sie passt zu Chino, Jeans, Polo und Oxford-Hemd, im Frühjahr und Herbst.

  • Harrington-Jacke navy

Blouson

Kurze Jacke, die mit einem Bund an der Taille endet, meist mit Reißverschluss. Aus Wildleder hebt sie ein einfaches Outfit aus T-Shirt und Jeans, aus wetterfestem Stoff ist sie eine ruhige Alltagslage. Sie passt zu Chino, Jeans und Strick.

  • Blouson navy
  • Wildleder-Blouson braun

Mac

Schlichter, einreihiger Regenmantel ohne Gürtel und Schulterklappen, meist knielang und aus Baumwoll-Gabardine. Er ist reduzierter als der Trenchcoat und lässt sich über Sakko wie über Sweatshirt tragen. Beige oder Navy passt zu fast allem im Katalog. Der Name geht auf Charles Macintosh zurück, der einen wasserdichten, gummierten Stoff entwickelte.

  • Mac beige

Mantel

Einreihiger Wollmantel, etwa knielang, im Schnitt weit genug, um über ein Sakko zu passen. Wolle oder Wolle-Kaschmir hält warm, ohne schwer zu sein. Kamel, Navy oder Grau passt zu Wollhose, Jeans und Strick, dazu ein Schal und Chelsea Boots oder Derbys.

  • Wollmantel kamel

Steppweste

Ärmellose, leicht wattierte Weste mit Steppnähten. Sie ist eine Lage zwischen Strick und Mantel oder über dem Hemd in der Übergangszeit. Oliv oder Navy passt zu Cord, Chino und Jeans; zu Sakko und Wollhose ist sie zu sportlich.

  • Steppweste oliv

Weste

Ärmellose Jacke als zusätzliche Lage über T-Shirt, Hemd oder Feinstrick – hier nicht die Anzugweste, sondern eine schlichte, sportliche Variante. Sie hält den Oberkörper warm und lässt die Arme frei. Sie passt zu Chino und Jeans in den Übergangszeiten.

  • Weste Dunkelblau

Accessoires

Gürtel

Zu Stoffhose und Chino gehört ein schmaler Ledergürtel mit schlichter Schließe. Material und Farbe richten sich nach den Schuhen: Wildleder zu Wildleder-Loafern und Chelsea Boots, schwarzes Glattleder zu schwarzen Schuhen. Hosen mit Kordelzug oder Seitenregulierung brauchen keinen Gürtel.

  • Gürtel Wildleder dunkelbraun
  • Gürtel Glattleder schwarz

Strickkrawatte

Gestrickte Krawatte, meist aus Seide, mit geradem Ende und sichtbarer Struktur. Sie ist lässiger als eine gewebte Seidenkrawatte und passt zu Oxford-Hemd, Sakko und Flanell. Wegen des voluminösen Stricks genügt ein einfacher Knoten. Zum dunklen Anzug bei formellen Anlässen passt die gewebte Krawatte besser.

  • Strickkrawatte navy

Schal

Ein Schal aus Kaschmir oder feiner Wolle verbindet Mantel und Strick. Uni und in gedeckten Tönen wie Grau, Navy oder Kamel lässt er sich zu allem tragen. Einfach umgelegt oder einmal geschlungen wirkt er ruhig.

  • Kaschmirschal grau

Stoffe und Begriffe

Kammgarn

Wolle, deren Fasern vor dem Spinnen gekämmt und parallel ausgerichtet werden. Daraus entsteht ein glattes, festes Garn und ein Stoff mit klarem Fall, der eine Bügelfalte hält. Anzüge, Sakkos und Wollhosen sind meist aus Kammgarn; Fresco und Hopsack sind Kammgarnstoffe. Das Gegenstück ist Streichgarn, aus dem etwa Flanell oft gewebt wird.

  • Fresco-Hose mittelgrau
  • Doppelreiher-Sakko grau

Fresco

Kammgarn in offener Leinwandbindung aus stark gedrehten Garnen. Hält man den Stoff gegen das Licht, sieht man das lockere Gitter. Er ist luftdurchlässig, knittert wenig und erholt sich schnell – daher gut für Hosen und Sakkos von Frühjahr bis Herbst und auf Reisen. Mittelgrau ist eine Hose, die zu fast jedem Oberteil passt.

  • Fresco-Hose mittelgrau

Hopsack

Wollstoff in Panamabindung, bei der je zwei oder mehr Fäden gemeinsam verkreuzt werden. Die Oberfläche ist leicht körnig und offen, der Stoff atmet und knittert wenig. Klassisch ist er für das Navy-Sakko: Die Struktur nimmt ihm die Anmutung einer Anzugjacke.

  • Hopsack-Hose navy
  • Sakko ungefüttert navy

Flanell

Weicher Wollstoff mit angerauter, matter Oberfläche, oft aus Streichgarn. Er ist warm und hat einen weichen Fall, aber keine scharfe Kante. Grauer oder brauner Flanell ist die Winterhose zu Merino, Rollkragen und Chelsea Boots.

  • Flanell-Hose anthrazit
  • Flanell-Hose braun

Gabardine

Dichter Stoff in Steilköper-Bindung mit feinem, steilem Schräggrat auf der Vorderseite. Gabardine ist glatt, strapazierfähig und wetterabweisend und wird aus Wolle oder Baumwolle gewebt. Daraus entstehen Hosen sowie Regenmäntel wie der Mac. Bekannt wurde der Stoff durch Thomas Burberry als Material für wetterfeste Mäntel.

  • Gabardine-Hose taupe
  • Gabardine-Hose oliv
  • Mac beige

Oxford-Gewebe

Baumwollstoff in Panamabindung, meist mit farbiger Kette und weißem, etwas dickerem Schuss. Dadurch wirkt die Oberfläche leicht meliert und körnig. Er ist robuster und lässiger als Popeline und der typische Stoff für Button-down-Hemden. Pinpoint-Oxford ist eine feinere, glattere Variante.

  • Oxford Button-down weiß
  • Oxford Button-down hellblau

Popeline

Baumwollstoff in Leinwandbindung mit sehr dicht liegenden, feinen Fäden. Die Oberfläche ist glatt und leicht glänzend, der Stoff fühlt sich kühl an. Popeline ist der übliche Stoff für Business-Hemden, die in der Hose und mit Krawatte getragen werden.

  • Popeline-Hemd weiß

Chambray

Baumwollstoff in Leinwandbindung mit farbiger, meist blauer Kette und weißem Schuss. Er sieht aus wie leichter Denim, hat aber nicht dessen diagonalen Köpergrat und ist dünner und weicher. Typisch sind Hemden für das ganze Jahr.

  • Chambray-Hemd hellblau

Piqué

Baumwollstoff mit erhabener, wabenartiger Struktur; beim Polo ist es ein Strick-Piqué. Die Struktur liegt nicht flach auf der Haut, der Stoff bleibt dadurch luftig und formstabil. Er ist der klassische Stoff für das Polo-Hemd.

  • Piqué-Polo weiß

Merino

Wolle vom Merinoschaf, mit sehr feinen Fasern, die kaum kratzen. Merino gleicht Temperatur aus, nimmt Feuchtigkeit auf und riecht wenig. Fein gestrickt eignet es sich für Pullover, Strickpolos und Henleys, die direkt auf der Haut oder unter dem Sakko getragen werden.

  • Merino-Rundhals grau
  • Henley Merino schwarz
  • Strickpolo langarm navy
  • Merino-Rundhals navy
  • Merino-Rundhals kamel
  • Rollkragen Merino anthrazit

Kaschmir

Feines Unterhaar der Kaschmirziege. Es ist sehr weich und wärmt bei geringem Gewicht, ist aber empfindlicher als Schafwolle und neigt zu Knötchen. Die Qualität hängt vor allem von Länge und Feinheit der Fasern ab, weniger vom Kaschmiranteil auf dem Etikett. Mischungen aus Wolle und Kaschmir sind robuster.

  • Stehkragen-Pullover hellbraun
  • Zip-Cardigan navy
  • Wollmantel kamel
  • Kaschmirschal grau

Leinen

Stoff aus den Fasern der Flachspflanze. Leinen ist kühl, nimmt Feuchtigkeit gut auf und trocknet schnell; es knittert deutlich, was zu seinem Charakter gehört. Es ist der Sommerstoff für Hemden und Hosen; Mischungen mit Baumwolle knittern weniger.

  • Leinen-Baumwoll-Hose ecru
  • Kubakragen-Hemd Leinen salbei
  • Stehkragen-Hemd Leinen weiß
  • Kordelzug-Hose Leinen sand

Selvedge-Denim

Denim, der auf schmalen Schützenwebstühlen gewebt wird und dadurch eine feste, saubere Webkante hat (englisch selvedge, von self-edge). Sichtbar wird sie an der Außennaht innen, etwa beim Umschlag, oft mit einem farbigen Faden. Die Webkante allein sagt nichts über die Qualität; sie zeigt aber eine aufwendigere Herstellung. Ungewaschener Denim bekommt mit der Zeit individuelle Abriebspuren.

  • Selvedge-Jeans indigo

Wildleder und Glattleder

Glattleder ist die Narbenseite der Haut, glatt und polierbar; es wirkt formeller und gehört zu Anzug und Wollhose. Wildleder hat eine aufgeraute, samtige Oberfläche, wirkt matter und lässiger und verbindet sich gut mit Wolle, Cord und Denim. Wildleder wird mit einer Bürste gepflegt und sollte imprägniert werden, Glattleder mit Creme und Politur. Gürtel und Schuhe sollten im Material zusammenpassen.

  • Sneaker weiß
  • Penny-Loafer Wildleder dunkelbraun
  • Chelsea Boots Wildleder dunkelbraun
  • Penny-Loafer Glattleder schwarz
  • Venetian-Loafer Wildleder taupe
  • Tassel-Loafer Wildleder braun
  • Horsebit-Loafer schwarz
  • Belgian Loafer Wildleder navy

Rahmengenäht

Bei der rahmengenähten Machart (Goodyear) wird ein Lederstreifen, der Rahmen, mit Oberleder und Brandsohle vernäht und die Laufsohle anschließend an diesen Rahmen genäht. Die Sohle lässt sich dadurch mehrfach erneuern, der Schuh hält viele Jahre. Rahmengenähte Schuhe sind zunächst steifer und etwas schwerer, laufen sich aber ein. Benannt ist das Verfahren nach Charles Goodyear Jr., der die Maschine dafür entwickelte.

Leibhöhe

Der Abstand vom Schritt bis zur Oberkante des Bunds – er bestimmt, wo eine Hose sitzt. Eine höhere Leibhöhe hält den Bund an der Taille, das Hemd bleibt in der Hose, und das Bein wirkt länger; eine niedrige sitzt auf der Hüfte. Mittlere bis höhere Leibhöhe ist für Stoffhosen und Bundfaltenhosen üblich.

Schrittlänge

Die Innenbeinlänge vom Schritt bis zum Saum. Sie bestimmt, wie die Hose auf dem Schuh aufliegt: Je länger, desto mehr Knick entsteht über dem Schuh. Zu Loafern und schmalen Hosen passt kein oder nur ein leichter Knick, zu Schnürschuhen und weiteren Hosen ein leichter. Ist die Länge zwischen zwei Größen, lohnt sich das Kürzen beim Schneider.